Mit rund 1.900 Teilen und knapp 45 cm Länge entsteht ein richtiges Schaustück, das die typische Brabus-Linie super trifft. Schon beim ersten Blick merkt man: Hier steckt Liebe zum Detail drin. Das Dach lässt sich abnehmen, die Türen gehen auf, und im Cockpit findet man alle Instrumente und Elemente des Originals, vom Steuerstand bis zu den Sitzen, alles ist nachgebildet und so gut es geht vorhanden. Sogar die typischen Lüftungsschlitze, der Step-Hull und die markanten Linien der Rumpfform sind erkennbar. Wer also gern baut, kann sich wirklich in die Miniaturversion eines echten Bootes vertiefen. Auch die Motoren von Mercury mit Brabus Schriftzug sind nachgebaut.
Ganz klar: Wer Spaß am Bauen hat, Modellbau liebt oder ein Faible für schnelle Boote hat, wird hier glücklich. Ein Kinder-Bauset ist es definitiv nicht, eher ein Projekt für Erwachsene oder ambitionierte Teens, die Geduld und Begeisterung für kleine Details mitbringen.
Am Ende steht ein echtes Highlight im Regal: ein Modell, das nicht nur optisch beeindruckt, sondern auch Gesprächsstoff liefert. Begeistern dürfte es dabei Boots- und Brabus-Fans genauso wie für Klemmbaustein-Liebhaber. Und mal ehrlich: Wer wollte nicht schon immer mal sein eigenes Brabus Mini-Boot besitzen?
Auch preislich ist die Mini-Shadow 1500 deutlich erschwinglicher. Sie kostet 99,95 Euro. Wer sagt, er möchte lieber auf das große Boot sparen, der hat damit schon 0,00686 Prozent des Startpreises der normalen Brabus Shadow 1500 XC Cross Cabin.

Redakteur Test & Technik