Nimbus Sport Coupé 35Das Beste aus zwei Welten

Ralf Marquard

 · 13.10.2026

Die Nimbus Sport Coupé 35 teilt ihren Rumpf mit dem bereits bekannten Modell Sport Tender 35.
Foto: Nimbus Boats
Der schwedische Yachtbauer Nimbus hat die Bilder seines neuesten Modells enthüllt – die Sport Coupé 35, die ihre Weltpremiere auf der boot Düsseldorf 2027 feiert. Das neue Modell kombiniert die Fahreigenschaften eines Sport Cruisers mit dem Wohnkomfort einer klassischen Nimbus Coupé.

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Sport Cruiser trifft Wohnkomfort

Die Sport Coupé 35 teilt ihren Rumpf mit dem bereits bekannten Modell Sport Tender 35, das auf dem Cannes Yachting Festival 2026 Premiere feierte und für den European Powerboat of the Year 2027 nominiert wurde. Der luftgeschmierte Doppelstufenrumpf mit scharfem Bugbereich und tieferem V-Heck ist im Vakuuminfusions-Verfahren und in einem Stück mit einem Divinycell-Kern gefertigt – leicht, steif und gut gedämmt. Auf der Testfahrt erreichte die Sport Tender 35 mit zwei Mercury Verado V8 300 beeindruckende 48,5 Knoten.

Chefdesigner Joacim Gustavsson bringt das Konzept auf den Punkt: „Im Automobilbereich ist ein Coupé das Sportliche – niedrig, schlank und schnell. Bei Nimbus ist ein Coupé das Boot, auf dem man lebt. Wir haben den 35er-Rumpf so entworfen, dass er alles leistet, was ein Tag auf dem Wasser verlangt – und dann haben wir alles hinzugefügt, wofür ein Nimbus Coupé bekannt ist."

Der Sidewalk: Cleveres Deckslayout

Ein zentrales Merkmal ist der charakteristische Sidewalk – das asymmetrische Deckslayout, das bereits das Modell 365 Coupé zum European Powerboat of the Year 2012 machte. Auf der Steuerbordseite verläuft ein extra breiter Seitengang vom Heck bis zum Bug, der ein sicheres Bewegen an Bord ermöglicht. Auf der Backbordseite ist das Deck erhöht, wodurch mehr Platz für den Salon und großzügige Stehhöhe auf dem Weg zur Mittelkabine gewonnen wird.

Salon und Innenausstattung

Das Herzstück der Sport Coupé 35 ist der vollwertige Salon mit einer Dinette, die sich flexibel nutzen lässt: als Esstisch für ein richtiges Abendessen mit Geschirr und Gläsern, als gemütliche Lounge mit optionalem Bildschirm von bis zu 40 Zoll – oder als Bett für die Nacht an Bord. Die vordere Sitzbank lässt sich während der Fahrt umklappen, sodass Passagiere in Fahrtrichtung sitzen. Die Kombüse ist fest in den Salon integriert und verfügt über einen Gas- oder Elektroherd sowie ein Doppelspülbecken.

Unter Deck bietet die Sport Coupé 35 eine geräumige Bugkabine mit breitem Doppelbett, eine Mittelkabine und eine Nasszelle mit Dusche. Kleiderschränke sind serienmäßig an Bord – gedacht für längere Törns.

Großzügige Außenbereiche

Das Vorschiff bietet Platz für bis zu acht Personen rund um einen Tisch und lässt sich mit Sonnenliegen ausstatten. Das Achterdeck mit L-förmigem Sofa für fünf bis sechs Personen und ausklappbarer Seitenplattform lädt zu entspannten Stunden ein. Das Sonnendach ist von Anfang an ins Design integriert und lässt sich in Sekunden schließen.

Am Steuerstand sorgt ein neues Schiebefenster mit integriertem Schloss sowie eine kleine Luke in der Bordwand – in den USA als „Dive Door" bekannt – für bequemes Ein- und Aussteigen. In Kombination mit dem Mercury Joystick Piloting und einem integrierten Bugstrahler wird das Manövrieren auch in engen Häfen zum Kinderspiel.

Motorisierungsseitig stehen Mercury-Außenborder – entweder ein einzelner V10 oder zwei V8 300 – sowie ein Volvo Penta D6 Innenborder zur Wahl.

Nimbus-CEO Johan Inden fasst zusammen: „Die Sport Coupé 35 ist ein Boot für das ganze Jahr – für einen Tagesausflug, eine längere Reise oder einen ganzen Sommer an Bord. Das ist für uns die Bedeutung von ‚Crafted for Living'."

Die Weltpremiere der Nimbus Sport Coupé 35 findet auf der boot Düsseldorf vom 23. bis 31. Januar 2027 statt.


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Ralf Marquard

Ralf Marquard

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE

Ralf Marquard entdeckte seine Begeisterung für das Bootfahren auf der beschaulichen Aller, zunächst mit Schlauchbooten, später mit einem Sechs-Meter-Kajütboot. Sein Elektrotechnikstudium an der HAW Hamburg führte ihn vom südlichen Heidekreis (Niedersachsen) in die Hansestadt. Ralf Marquard arbeitet seit 1997 in der BOOTE-Redaktion und wurde dort zum Testredakteur ausgebildet. Er testet sowohl kleine Schlauchboote als auch größere Yachten. Sein persönliches Boot ist ein 4,50 Meter langes, selbstgebautes Holzboot mit einem 50-PS-Außenbordmotor. Im Jahr 2007 wurde er zum stellvertretenden Chefredakteur bei BOOTE ernannt.

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