Die britische Marke hat den Designvertrag für die zweite Einheit ihrer 80-Fuß-Explorer-Serie unterzeichnet. Sie entwickelt damit ihre Flaggschiff-Baureihe weiter und führt erstmals ein komplett intern gestaltetes Interieur ein. Die Verlagerung der Design-Arbeit ins eigene Haus ermöglicht der Werft mehr kreative Kontrolle und eine bessere Integration in die Schiffstechnik.
Der Kat basiert auf dem gleichen preisgekrönten Rumpf von Chartwell Marine wie der erste 80, behält aber die Kernprinzipien der Marke bei: Sicherheit, einfachstes Handling, viel Platz, Geschwindigkeit und Flachwassertauglichkeit. Die Detailplanung läuft, der Baustart ist für Anfang 2027 angesetzt.
Die zweite Archipelago 80 führt mehrere Merkmale ein, die das Schiff deutlich von der ersten Einheit unterscheiden. Ein Helipad mit hoher Tragfähigkeit erweitert die operativen Möglichkeiten erheblich. Neu an Bord ist auch ein Fitnessraum mit Sauna, die Galley wurde vergrößert und für Langstrecken-Fahrten optimiert. Großzügige Speise- und Aufenthaltsbereiche innen wie außen bieten Platz für ein komfortables Bordleben. Die neue 80 kann bis zu 16 Gäste beherbergen.
Alle Layouts lassen sich vollständig nach den Wünschen des Eigners anpassen. Der Hybrid-Diesel-Elektro-Antrieb, die große Zuladungskapazität und die Langstrecken-Fähigkeit positionieren die 80 weiter als die vielseitigste Explorer-Plattformen unter 24 Meter Länge. Interview mit dem Chef von Archipelago
„Die Unterzeichnung des Designvertrags für unsere zweite Archipelago 80 ist ein aufregender Moment für das Unternehmen und eine klare Reflexion der Nachfrage, die wir für diese Plattform sehen", erklärt Dr. Stephen Weatherley, CEO von Archipelago Yachts. Die interne Verlagerung des Interieur-Designs ermöglicht es, die Grenzen weiter zu verschieben und ein Schiff zu schaffen, das nicht nur technisch außergewöhnlich ist, sondern auch sehr persönlich für jeden Eigner.
Mit der kürzlich eröffneten und nun voll betriebsfähigen Werft auf der Isle of Wight verfügt Archipelago über die Kapazität, den Raum und das Team, um diese nächste 80 mit einem noch höheren Standard zu liefern. Am Standort in Newport könne man wichtiges Knowhow zur Fertigung intern erbringen, Forschungs- und Entwicklungsprogramme beschleunigen und vor allem: weiter wachsen. Dazu gehört auch die Arbeit an kohlenstoffarmen bis hin zu emissionsfreien Antrieben.

Redakteurin News & Panorama
Diskutieren Sie mit – fair, sachlich und respektvoll. Es gilt unsere Netiquette.