BerlinAb durch Mitte! – Törn durch die Hauptstadt

Christian Tiedt

 · 09.01.2026

Anfahrt auf die Glienicker Brücke.
Foto: Christian Tiedt
Mit dem Charterboot durch die Hauptstadt – ganz nah dran an der Metropole. Vom ruhigen Rand ins Zentrum der Macht. Das gibt’s nur in Berlin!

Wir sind mittendrin im Maschinenraum der Macht! Oder wie man hier sagt: mittenmang. Okay, nicht ganz – wir stehen draußen an Deck unter blauem Himmel und statt dem Stampfen der Kolben und dem Zischen der Ventile liegt Musik in der Berliner Luft. Die kommt von einem Mann in Gehrock und Zylinder, der sie mit kräftigem Kurbeln seiner Drehorgel – pardon – seinem Leierkasten entlockt. Ein asiatisches Pärchen bringt den Selfiestick in Stellung und fragt auf Englisch nach dem Titel des Liedes. Ob Sie die Antwort verstehen? “Bolle reiste jüngst zu Pfingsten”.

Am Nabel Deutschlands

Wie man weiß, war das Ziel von Bolles Ausflug aber Pankow, nicht Mitte. Egal, das ist lange her. Die Scharen von Touristen, die heute über den Spreebogen strömen, sind am Ziel angekommen: In der Herzkammer der Demokratie, am Nabel Deutschlands, oder wie man den politischen Pol des Landes sonst von außen nennen möchte. Der Stadt selbst ist das mit Sicherheit “schnurz piepe”.

Auch bei den zahllosen Schulklassen, die aus allen Ecken der Republik den Weg hierher gefunden haben, hält sich die Euphorie etwas in Grenzen. Wobei jede Gelegenheit für Insta und Tiktok werden dennoch genutzt werden. Bei einer Frauenreisegruppe aus dem Rheinland herrscht dafür umso größere Begeisterung: Im Wilhelmsgarten gibt es vor dem Hintergrund des Bundeskanzleramtes ein Erinnerungsfoto mit Merkel-Raute.

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Bratwurst und wehendes Haar

Doch der Schein sollte trotz Urlaubsstimmung nicht trügen: Es ist Montag, auch in der Hauptstadt ein Werktag, und die Zahnräder des politischen Betriebs drehen sich wie frisch geölt: An einem Werbestand verteilt eine große Partei aus Bayern Bratwürste, während ein bekannter Abgeordneter aus dem gleichen Bundesland, aber gänzlich anderer parlamentarischer Couleur, mit wehendem Haar vorüber schnellt und dem Paul-Löbe-Haus entgegeneilt, das Sakko unter dem einen Arm, einen Stoß Akten unter dem anderen.

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Da lässt sich die schon tiefstehende sommerliche Sonne nicht Lumpen und legt sich mächtig ins Zeug. Zum Glück müssen wir uns vom “janzen Jewühl” nicht anstecken lassen. Denn unser Chartertörn durch Berlin ist gerade erst gestartet. Es ist der erste Tag, der erste Landgang, und auch wenn wir bereits von spiegelnden Fassaden eingerahmt werden, hatte am Morgen noch alles im Grünen begonnen.

Törnstart in Potsdam

Drehen wir die Uhr also ein paar Stunden zurück und wir sind im Yachthafen Potsdam. Hier an der Havel haben wir unser Boot übernommen, eine sehr komfortable und für das Revier perfekt geeignete Linssen Grand Sturdy 35 AC. Ihr Name: könnte passender kaum sein: „Sanssouci“. Der darf gerne Programm sein.

Die ehemalige Residenzstadt ist einer von vier Stützpunkten von East- West Charter, bestens gelegen, um den Plan für die kommende Woche zu verwirklichen: Unsere Berliner Runde soll im Uhrzeigersinn über Havel, Spree, Dahme und Teltowkanal führen. Im Vordergrund wird das Zentrum der Metropole stehen, zuerst in West, dann Ost. Also, ab durch Mitte!

Kurz nach neun Uhr legen wir ab. „Sanssouci“ geht auf Nordkurs. Gestern war noch viel Sonntagsverkehr, heute ist die Havel leer, noch. Unser Tagesziel ist der öffentliche 24-Stunden-Liegestelle am Bundesratsufer. Etwa 30 Kilometer haben wir vor uns, dazu die Schleuse Charlottenburg. Wir rechnen mit etwa vier Stunden.

Auf die Kladower Seenstrecke

Der Himmel ist schon am Morgen blau. Über die Neue Fahrt passieren wir die Innenstadt von Potsdam mit der imposanten Kuppel der Nikolaikirche und kommen in den Tiefen See. Dann die Glienicker Brücke, auf der zu Zeiten des Kalten Krieges Spione ausgetauscht wurden. Der eiserne Vorhang verlief hier in Flussmitte. Es wird nicht die einzige Begegnung mit der ehemaligen Grenze bleiben.

Voraus jetzt der Jungfernsee, weit und leer, auch die markante Heilandskirche vor bewaldetem Ufer an Backbord. Ein langes Transparent wirbt für einen Sportschiffergottesdienst in wenigen Wochen. Nach der Engstelle folgt die Kladower Seenstrecke, die sich bis Spandau im Norden hinaufzieht. Von der nahen Großstadt ist nichts zu sehen. Bewaldete Hügel zieren die Ufer, an denen hier und da hübsche Schlösschen hervorblitzen.

Jetzt sind wir Berliner

Bei der Pfaueninsel verabschiedet sich die Landesgrenze Brandenburgs nach Westen, wir sind jetzt auf Berliner Gebiet und werden es bis zum letzten Tag der Reise bleiben. An Steuerbord zieht nun Kälberwerder vorbei und kurz darauf auch die weite Einfahrt zum Großen Wannsee mit seinen Villen. Wir bleiben auf der Kladower Seite mit seinen Seglerhäfen und Bootshäusern, während sich rechts die Höhen des Grunewalds entlangziehen. Ein Fischer kreuzt unser Heckwasser. Vor uns sehen wir das erste Segel an diesem Vormittag.

Elf Uhr ist durch, als unser Stahlverdränger das Ende der Kladower Seenstrecke und in die Spandauer Havel einfährt. Langsam wird es lebendig: mit Spaziergängern am Ufer, zwei sehr rüstigen Rentnern in Seekajaks und einem Schlauchboot mit entspanntem Zeitgenossen direkt vor unserem Bug. Im Kanal beiderseits Häfen, Hausboote und Lauben. Wo ist sie, die Millionenmetropole?

Entspannen in Spandau

Sehr nah! Die Freybrücke trägt die Heerstraße, eine der großen Achsen Berlins. Und schon rückt erste Industrie ins Blickfeld mit Bergen aus Metallschrott. Weiße Flotte liegt am Ufer, „Havelglück“, „Havelblick“ und Co, noch im Ruhemodus. „Entspandau mal!“ rät ein gesprühter Spruch. Das Rathaus des Bezirks ist eingerüstet und über uns rollt die S-Bahn hinweg. Wir in der Stadt angekommen.

Unsere Linssen verlässt die Havel und biegt nach Steuerbord in die einmündende Spree – und damit in die Spree-Oder-Wasserstraße. Greifer, Bagger und Schlote ragen aus einer Wolke von Betonstaub ins Blau hin - auf. Am hungrigen Heizkraftwerk Reuter West legt gerade ein Schuber mit leerem Leichter ab, doch die nächste Ladung Kohle wartet schon im Fahrwasser. Wir machen vor der Neuen Schleuse Charlottenburg fest, warten auf Grün, und schon kurz darauf geht es für uns ganz entspannt rund einen Meter nach oben.

Die innerstädtische Spree

Ausfahrt, geradeaus weiter in den Westhafenkanal. Der ist schnurgerade, von Spundwand flankiert, mit Lagerhallen, Verwaltungen und Parkplätze, ein Kontrast zum folgenden Charlottenburger Verbindungskanal. Dessen geklinkerte Böschung stammt noch aus Kaisers Zeiten und ist an vielen Stellen überwuchert.

Um kurz vor eins kommen wir auf die innerstädtische Spree, die ihren natürlichen Verlauf behalten durfte und sich in vier großen Schleifen durch die Stadt windet. Man sieht Altbau, aber nicht nur, besonders am Neuen Wikingerufer: akkurater Beton, modernes Wohnen und Arbeiten. Im Erdgeschoss läuft Betriebsyoga, im Raum steht ein großer Gong.

Glück am Bundesratsufer

Endlich kommt hinter ausladenden Weiden unser Ziel in Sicht, die öffentliche 24-Stunden-Liegestelle am Bundesratsufer. Die Spannung steigt – und dann Erleichterung: Nur ein anderes Charterboot liegt noch hier, die Crew scheint schon auf Landgang. In der Hauptsaison braucht man da schon wesentlich mehr Glück. Auf der Uferpromenade sind derweil Jogger unterwegs. Erste Herbstfarben im Laub ringsum.

Wir liegen unmittelbar vor der Lessingbrücke, der perfekte Ausgangspunkt für die kurze Etappe morgen. Denn an der Brücke beginnt die besondere Befahrensregelung für den folgenden Abschnitt der Spree-Oder-Wasserstraße: Die nächsten knapp sechs Kilometer bis zur Schleuse Mühlendamm sind zwischen 10.30 und 19 Uhr für Sportboote ohne UKW-Funk gesperrt – also auch für uns. Gut, dass wir schon hier sind, sonst müssten wir noch früher los.

Klar zum Landgang!

Klar zum Landgang! Die Sehenswürdigkeiten folgen Schlag auf Schlag auf unserer Zickzackroute durch den Westen des Bezirks Mitte: zunächst weiter am Ufer und über die Lutherbrücke zum Schloss Bellevue, dann auf verschlungenen Wegen durch den Tiergarten zum Großen Stern mit der Siegessäule, an deren Spitze Victoria in goldener Glorie erstrahlt.

Ein Stück an der Straße des 17. Juni entlang, bevor wir uns wieder nach links ins Unterholz schlagen, um ans Wasser zurückkehren – und zum Beginn dieser Geschichte am Spreebogen: das Haus der Kulturen, die Brache des Platzes der Republik, schließlich der Reichstag, dieser unvergängliche Klotz deutscher Geschichte und Gegenwart. Wenn die Masse der Menschen ein Maßstab für das Interesse an der demokratischen Teilhabe wäre, müsste einem nicht bange werden.

Sundowner im Spreebogenpark

Unsere Landpartie endet aber nicht im Wilhelmsgarten zwischen Paul-Löbe-Haus und Kanzleramt, zwischen Bratwurstgeruch und Leierkastenklängen, sondern etwas weiter, einmal quer über den Spreebogenpark, am Ludwig-Erhard-Ufer in zwei Klappstühlen der Capital Beach Bar. Ganz gechillt mit Eis im Longdrink und freiem Blick über den Fluss, während die tief stehende Sonne auf den kubistischen Glasfassaden gegenüber gleißende Funken schlägt.

Windstill, warm und wolkenlos weckt uns der kommende Morgen. Der Plan ist klar: ein Liegeplatz am Schiffbauerdamm, nur drei Kilometer entfernt. Wie voll wird es dort sein? Wir werden sehen. Um Viertel nach neun legen wir ab. Viel los ist nicht, die Stadt scheint sich noch den Schlaf aus den Augen zu reiben. Nur die Wapo ist schon am Start.

Ganz großes Spektakel

Die wenigen Kilometer, die nun folgen, gehören zum Spektakulärsten, was Europa für Binnenskipper zu bieten hat. Die Landmarken von gestern erleben wir nun vom Wasser aus: Vom Schloss Bellevue, in dessen Garten schon das Zelt für das Bürgerfest am Wochenende steht, über Kanzleramt, Cube und Hauptbahnhof, bis zur Stelle, wo die Demokratie den Fluss quert und nicht nur symbolisch West und Ost vereint.

Gemeint ist die Passage zwischen Paul-Löbe-Haus und Marie-Elisabeth-Lüders- Haus, verbunden durch eine Brücke. Beide Gebäude werden vom Bundestag genutzt. Das Ensemble ist umso bedeutungsvoller, weil auch an dieser Stelle im Herzen Berlins die Stadt, das Land und die Welt geteilt waren.

Acht mahnende Kreuze

Die acht weißen Kreuze am Ufer unterhalb des Reichstags sind leicht zu übersehen, wenn der Blick auf die Architektur ringsum gerichtet ist: Das Mahnmal erinnert an die Menschen, die hier zwischen 1962 und 1989 beim Versuch zu fliehen Tode kamen. Insgesamt waren es 15, fünf Frauen und zehn Männer, ermordet von ihrem eigenen Staat, die meisten erschossen. Das erste Opfer war 1962 die gerade 21-jährige Dorit Schmiel, das letzte Chris Gueffroy, 30 Jahre alt. Er starb neun Monate vor dem Fall der Mauer.

Um 9.50 Uhr machen wir am öffentlichen 24-Stunden-Anleger am Schiffbauerdamm fest. Auch hier haben wir Glück: noch freie Auswahl. Wir nehmen den Logenplatz ganz vorn und machen uns bereit zum zweiten Teil unserer Erkundung von Mitte. Diesmal ist der Osten dran. Wir starten in Sichtweite unseres Liegeplatzes am Bahnhof Friedrichsstraße und am Tränenpalast, der ehemaligen Abfertigungs- und Ausreisehalle, und schlendern die Friedrichsstraße entlang in Richtung Unter den Linden.

Der Sound der Großstadt

Der Prachtboulevard ist sonnendurchflutet und über allem schwebt der Sound der Großstadt. Ein scharfer Kontrast zur schattigen Stille im Inneren der Neuen Wache. Weiter zur Museumsinsel zum jetzt alles beherrschenden Schloss mit seinen monumentalen Fronten. Die lange umstrittene und erst 2020 eröffnete Rekonstruktion, sieben Jahrzehnte nach Sprengung der ursprünglichen Kriegsruine, bleibt definitiv ein Statement. Zuletzt stand hier der ähnlich nüchtern geometrische Palast der Republik der DDR, vom eigenen Volk als Palazzo Prozzo und Erichs Lampenladen verspottet. Er ist ebenfalls Vergangenheit. Wind of change!

Weiter nach Osten, über die Spree zum Marx-Engels-Forum, leider gerade eine abgesperrte Baustelle, bis wir uns zu Fuße des Fernsehturms im Café La Luna von Wespen umschwirrt eine Pause und Spaghetti Carbonara (als Eisbecher) gönnen. Dann einmal zur Weltzeituhr am Alex und durch das Nikolaiviertel, dieser ruhigen Oase mitten in Mitte. Und weil eine zweite Pause nie schaden kann, gönnen wir uns gleich noch eine, diesmal unter den grünen Sonnenschirmen vom Brauhaus Georgbräu am Spreeufer.

Wir gehen in die Touristenfalle

Zeit für den Rückweg entlang der Leipziger Straße, einem Canyon aus Plattenbauten, flankiert von fröhlichen Ampelmännchen. Einmal zum Checkpoint Charlie, und dann über die Wilhelmstraße geradewegs zum Pariser Platz und Brandenburger Tor, wo sich der Kreis schließt.

Für den Abend zieht es uns dann zum Hackeschen Markt, wo wir aber in einer Touristenfalle landen, vom Kellner auf Englisch angesprochen werden und vertrockneten Broiler serviert bekommen. Eindruck hinterlässt dann aber der Weg zurück zum Liegeplatz über die jetzt verlassene Museumsinsel. Im Schein der Laternen sind in den Kolonnaden der Alten Nationalgalerie noch immer die Einschüsse aus dem Frühjahr 1945 zu erkennen. Etwas weiter, auf den Stufen zum Eingang des Bode Museums, spielt eine junge Ukrainerin Brahms.

Mitte ist passé

Um neun Uhr räumen wir unseren Liegeplatz am Schiffbauerdamm, die Lücke wird gleich von einem glücklichen Neuen übernommen. Denn die Pier ist voll. Über das Wasser driftet das Aroma von Kaffee und frischen Schrippen aus einem Ufercafé, als wir der Spree weiter folgen, wieder auf den Spuren des vergangenen Tages, bis wir nach der Schleuse Mühlendamm auch nicht mehr an die zeitliche Befahrensregelung gebunden sind. Die Reise durch Berlin geht weiter, nur Mitte ist damit passé.

Fortsetzung folgt

Revierinformationen

​Unser Boot

Unterwegs waren wir mit einer Linssen Grand Sturdy 35 A C Intero von EastWest Charter (siehe unten): Länge: 10,70 m, Breite: 3,40 m, Betten: 4 (in 2 Doppelkabinen mit Dusche und WC). Der Stahlverdränger ist sehr umfangreich ausgestattet, unter anderem mit Bug- und Heckstrahlruder, Kartenplotter und WLAN mit unbegrenztem Datenvolumen. Der Mietpreis beträgt pro Tag ab 298 € bei einer Mindestdauer von sieben Nächten. Für Boot und Revier ist der Sportbootführerschein Binnen Voraussetzung.

Chartern

Das Boot gehört zur Flotte von EastWest Charter. Das Unternehmen verfügt über insgesamt vier Stützpunkte im Nordosten Deutschlands: Zehdenick, Potsdam, Kröslin und Rechlin. Im Angebot sind verschiedene Linssen-Modelle in verschiedenen Größen und mit unterschiedlicher Anzahl an Schlafplätzen. East- West Charter ist Mitglied im Verbund Linssen Boating Holidays. Kontakt: EastWest Charter, Waldstrasse 10, 16792 Zehdenick, Tel. 03307 4218045.

Nautische Literatur

  • Planungskarte „Wasserstraßen Berlin“: Potsdam bis Scharmützelsee. Edition Maritim: farbige Faltkarte (Maßstab 1:65.000), ISBN: 978-3- 667-12161-5, 24,90 €.
  • Törnführer „Von Berlin zur Müritz. Mit Mecklenburger Kleinseenplatte“. Edition Maritim: 96 S., geb., ISBN: 978-3-667-12182-0, 34,90 €.
  • Binnenkarten Atlas 3: „Berlin und Brandenburg“. Kartenwerft: 30 Binnenkarten im Maßstab 1:40.000, 19 Detailkarten im Maßstab 1:25.000 bis 1:20.000, Format: A3, ISBN: 978-3- 944082-00-4, 49,90 €.

Öffentliche Liegestellen

Im Großraum Berlin gibt es eine ausgezeichnete kommerzielle nautische Infrastruktur, die allen Anforderungen gerecht wird. Darüber hinaus existieren auch 16 öffentliche Liegestellen für Sportboote. Ihre Nutzung ist meist kostenlos, dafür ist jedoch auch kein Service vorhanden und die Nutzung ist auf 24 S tunden begrenzt.

Was Lage und An - bindung betrifft, gibt es große Unterschiede. Im geschilderten Bereich von Berlin-Mitte bieten sie doch die einzige Möglichkeit für eine Übernachtung. Allerdings kommt man mit dem öffentlichen Nahverkehr auch von anderen Punkten der Stadt problemlos ins Zentrum. Wir haben die beiden folgenden Liegestellen genutzt: Bundesratsufer (Spree- Oder-Wasserstraße, km 11,9 RU, unterhalb der Lessingbrücke) und Schiffbauerdamm (SOWkm 15,3 RU, oberhalb der Marschallbrücke).

Innerstädtische Spree

Vom 1. April bis 31. Oktober täglich zwischen 10.30 Uhr bis 19.00 Uhr ist das Befahren der Spree-Oder-Wasserstraße zwischen km 12, 01 (Lessingbrücke) und km 17,8 (Schleuse Mühlendamm) nur Fahrzeugen gestattet, die mit einem angemeldeten, zugelassenen und betriebsbereiten UKW-Sprechfunkgerät ausgestattet sind. Das gilt auch für Sportboote. Alle anderen Boote müssen die Strecke außerhalb dieser Sperrzeit passieren. Das Festliegen am Anleger Schiffbauerdamm ist erlaubt.

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