Elbe-Lübeck-KanalWartezeiten für Sportboote wegen Wassermangel

Christian Tiedt

 · 01.07.2026

Elbe-Lübeck-Kanal: Wartezeiten für Sportboote wegen WassermangelFoto: Google Maps (c) 2026 Airbus, GeoContent, Maxar Technologies, Kartendaten (c) 2026
Die Schleuse Lauenburg liegt am südlichen Ende des Elbe-Lübeck-Kanals.
Wassermangel: Sportboote müssen auf dem Elbe-Lübeck-Kanal an den Staustufen Lauenburg und Büssau bis auf weiteres mit Verzögerungen von bis zu zwei Stunden rechnen.

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Auf dem Elbe-Lübeck-Kanal macht sich der trockene und heiße Frühsommer bereits bemerkbar: Um die nutzbare Wassertiefe der Verbindung von Elbe und Ostsee sicherstellen zu können, muss an den Staustufen Wasser gespart werden.

Wartezeiten bis zu zwei Stunden

Von der Maßnahme sind in erster Linie Sportboote betroffen. Sie müssen bei Einfahrt und Ausfahrt sowohl im Norden (Schleuse Büssau bei Kanalkilometer 3,4) wie auch im Süden (Schleuse Lauenburg, km 60,2) bis auf weiteres mit Wartezeiten von bis zu zwei Stunden rechnen. Den Schritt teilte das zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Elbe in einer entsprechenden Nachricht für die Binnenschifffahrt (BfS) mit.

Wassermangel bei Trockenheit

Wassermangel kann bei Binnenwasserstraßen immer wieder auftreten, besonders in künstlichen Abschnitten die nur über eingeschränkte Wasserzuführung durch natürliche Fließgewässer für die Regulierung verfügen. Trockene und heiße Wetterperioden können diese Situation auslösen und verstärken.

125-jähriges Bestehen

Der Elbe-Lübeck-Kanal ist 61 Kilometer lang und verbindet die Elbe bei Lauenburg mit der Untertrave bei Lübeck und auf diesem Weg mit der Lübecker Bucht und der Ostsee. Insgesamt befinden sich in seinem Verlauf sieben mit Schleusen ausgestattete Staustufen. Im vergangenen Jahr feierte die Wasserstraße ihr 125-jähriges Bestehen.

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Christian Tiedt

Christian Tiedt

Ressortleiter Reise

Christian Tiedt wurde in Hamburg geboren, blieb lange aber ohne direkten Zugang zum Wassersport. Nach der Berufsausbildung bot das Studium dann endlich die Gelegenheit, auf dem Wasser aktiv zu werden – und die entsprechenden Führerscheine zu machen. Zuerst beim Fahrtensegeln und dann, mit dem Einstieg bei BOOTE im Jahr 2004, auch mit Motorbooten aller Art. Christian konnte inzwischen fast ganz Europa (und einige weiter entfernte Destinationen) auf eigenem Kiel kennenlernen und teilt seine Erlebnisse und Erfahrungen für die YACHT und BOOTE am liebsten in Törnreportagen.

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