HamburgBrückenarbeiten - Süderelbe für zwölf Tage gesperrt

Christian Tiedt

 · 11.08.2026

Hamburg: Brückenarbeiten - Süderelbe für zwölf Tage gesperrtFoto: picture alliance / ZB/ euroluftbild.de
Die beiden Kattwyk-Brücken. Rechts die noch neue Bahnbrücke, die für die angekündigte Sperrung sorgt. | Martin Elsen
Aufgrund von Instandsetzungsarbeiten kann die Neue Eisenbahnbrücke Kattwyk im Verlauf der Hamburger Süderelbe ab dem 17. August 2026 für zwölf Tage nicht passiert werden.

Die Bauarbeiten an der Neuen Eisenbahnbrücke Kattwyk wurden vom zuständigen Oberhafenamt Hamburg in einer aktuellen Nachricht für die Binnenschifffahrt (NfB) angekündigt. Danach soll die daraus resultierende Sperrung der Süderelbe zwölf Tage dauern: vom 17.08.26 um 8 Uhr morgens bis 18 Uhr am Abend des 28.08.26. Mögliche Änderungen der Sperrzeiten will die Behörde ebenfalls per NfB bekanntgeben.

Die Neue Bahnbrücke Kattwyk ist eine von zwei parallel liegenden Brücken, die im Hamburger Südwesten den Köhlbrand überquert und die Stadtteile Moorburg und Wilhelmsburg verbindet. Der Köhlbrand ist Teil der Süderelbe, einem der beiden durchgängig schiffbaren Wege durch die Hansestadt. Der andere ist die die Innenstadt passierende Norderelbe.

Brücken mit Unfallgeschichte

Die beiden Hubbrücken gehören zu den größten Europas, wobei die nun gesperrte Eisenbahnbrücke erst im Jahr 2020 fertiggestellt wurde. Beide Brücken verfügen im angehobenen Zustand über eine Durchfahrtshöhe von 53 Metern, um auch für große Seeschiffe passierbar sein.

Sie haben jedoch eine lange Unfallgeschichte und wurden schon mehrfach von Schiffen gerammt. Die folgenschwerste Ausfall der alten Brücke erfolgte jedoch durch mechanisches Versagen, in Folge dessen die Brücke im Frühjahr 2008 wochenlang nicht angehoben werden konnte.

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Christian Tiedt

Christian Tiedt

Ressortleiter Reise

Christian Tiedt wurde in Hamburg geboren, blieb lange aber ohne direkten Zugang zum Wassersport. Nach der Berufsausbildung bot das Studium dann endlich die Gelegenheit, auf dem Wasser aktiv zu werden – und die entsprechenden Führerscheine zu machen. Zuerst beim Fahrtensegeln und dann, mit dem Einstieg bei BOOTE im Jahr 2004, auch mit Motorbooten aller Art. Christian konnte inzwischen fast ganz Europa (und einige weiter entfernte Destinationen) auf eigenem Kiel kennenlernen und teilt seine Erlebnisse und Erfahrungen für die YACHT und BOOTE am liebsten in Törnreportagen.

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