OstseeLeuchtturm Buk nach Reparatur wieder in Betrieb

Christian Tiedt

 · 22.05.2025

Ostsee: Leuchtturm Buk nach Reparatur wieder in BetriebFoto: dpa/pa
Der Leuchtturm Buk auf dem Bastorfer Signalberg.
Seit Anfang Mai war der Leuchtturm Buk an der Mecklenburger Bucht wegen Instandsetzungsarbeiten außer Betrieb, doch jetzt leuchtet sein Licht wieder.

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ostsee berichtete über den erfolgreichen Abschluss der Arbeiten in einer Nachricht für Seefahrer (NfS). Somit wurden die Reparaturen im geplanten Zeitrahmen abgeschlossen.

Zweithöchstes Leuchtfeuer an der Küste

Auf dem Bastorfer Signalberg thront der Leuchtturm Buk, 78,8 Meter über Normalhöhennull. Er markiert die westliche Grenze der Kühlung, einer eiszeitlich geformten Landschaft. Mit 95,3 Metern ist dieser 1878 errichtete Leuchtturm das zweithöchste Signallicht an den deutschen Küsten von Nord- und Ostsee.

Nur das Orientierungsfeuer in Travemünde, auf dem Dach des Maritim-Hotels, übertrifft ihn mit einer Feuerhöhe von 114,7 Metern. Der Leuchtturm steht über zwei Kilometer im Binnenland. Von der Galerie des Laternenhauses kann man bei klarem Wetter bis zur Insel Fehmarn blicken.

Warnhinweis für Untiefen in der Wismarbucht

Der Leuchtturm Buk dient nicht nur als Orientierungslicht für die westliche Ostsee, sondern warnt auch vor der Sandbank Hannibal am Eingang zur Wismarbucht. Er zeigt vier Blinks, je nach Richtung in Weiß oder Rot, mit einer Wiederholung alle 45 Sekunden (LFl (4) W.R.45s 2,1+(6,9)+2,1+(6,9)+2,1+(6,9)+2,1+(15,9)). Die Sichtweite im weißen Sektor liegt bei 20 Seemeilen.

Technische Ausfälle bei deutschen Leuchttürmen

Der Leuchtturm Buk ist nicht das einzige Seezeichen in Deutschland, das zurzeit aufgrund technischer Probleme abgeschaltet ist. Auch der Leuchtturm Kalkgrund am Ausgang der Flensburger Förde ist momentan außer Betrieb. Bei diesem Turm, der auf See positioniert ist, ist die gesamte Elektrik ausgefallen.

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Christian Tiedt

Christian Tiedt

Ressortleiter Reise

Christian Tiedt wurde in Hamburg geboren, blieb lange aber ohne direkten Zugang zum Wassersport. Nach der Berufsausbildung bot das Studium dann endlich die Gelegenheit, auf dem Wasser aktiv zu werden – und die entsprechenden Führerscheine zu machen. Zuerst beim Fahrtensegeln und dann, mit dem Einstieg bei BOOTE im Jahr 2004, auch mit Motorbooten aller Art. Christian konnte inzwischen fast ganz Europa (und einige weiter entfernte Destinationen) auf eigenem Kiel kennenlernen und teilt seine Erlebnisse und Erfahrungen für die YACHT und BOOTE am liebsten in Törnreportagen.

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