Gefährliches Unterwasserhindernis vor Großenbrode: Im ansonsten ausreichend tiefen Wasser auf der Außenseite der Großenbroder Mole meldet das zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ostsee Pfahlreste in der Ostsee. Sie ragen bei Mittelwasser bis zu einer Tiefe von lediglich 1,5 Metern unter der Wasseroberfläche auf.
Unklar bleibt, wie dieses Hindernis an dieser vergleichsweise viel befahrenen Stelle solange unbemerkt bleiben konnte. Die in der entsprechenden Bekanntmachung für Seefahrer (BfS) gemeldete Position ( 54°20,8161’N, 011°05,0255’E) liegt nur rund drei Kabellängen nordöstlich der Einfahrt zum Großenbroder Binnensee und damit auf dem Kurs in Richtung Fehmarnsund.
Großenbrode sein Binnensee verfügen über mehrere Sportboothäfen mit Dauer- und Gastliegeplätzen. Dazu kommt eine größere Flotte an Charteryachten. Der Ort im Nordosten der Lübecker Bucht ist günstig gelegen für Törns, die entweder in die Kieler Bucht oder in die Mecklenburger Bucht führen. Auch ein Seenotrettungskreuzer ist hier stationiert.
Ob die Pfahlreste kurzfristig entfernt werden können oder andere Maßnahmen zur Sicherung des Seeverkehrs vorgesehen sind, etwa die Positionierung einer Tonne zur Kennzeichnung einer Einzelgefahrenstelle, wurde noch nicht mitgeteilt.

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