Die Übungen der Deutschen Marine werden dabei in den drei Schießgebieten Kieler Bucht, Arkona und Pommersche Bucht durchgeführt. Zum Einsatz kommen Rohrwaffen und Torpedos. Die genauen Begrenzungskoordinaten veröffentlichte das zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ostsee in einer aktuellen Bekanntmachung für Seefahrer (BfS).
Die Übungen können zu jeder Tages- und Nachtzeit stattfinden. Unabhängig davon gilt jedoch, dass nur dann gefeuert wird, wenn das Schussfeld auch tatsächlich frei ist. Die Gebiete sind für die Schifffahrt somit nicht gesperrt auch weiterhin befahrbar. Die auf der Seekarte ausgewiesenen Schifffahrtswege, der Kiel-Flensburg-Weg und der Kiel-Ostsee-Weg, werden überhaupt nicht beschossen.
Beteiligte Einheiten zeigen das Signal “NE4” nach dem Internationalen Signalbuch und führen die in den Kollisionsverhütungsregeln und in der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung vorgeschriebenen Lichter und Signalkörper. Sollten sich Fahrzeuge den schwimmenden Schießscheiben bei Nacht gefährlich nähern, schießt das die Scheibe schleppende Fahrzeug weiße Leuchtkugeln und leuchtet zudem die Scheibe an.
Was Sportbootfahrer aufgrund der verstärkten Marinepräsenz in der Ostsee generell wissen und beachten sollten, lesen Sie hier.

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