Neue Liegeplätze auf KorfuD-Marin investiert 8,5 Millionen Euro in die Gouvia Marina

Uske Berndt

 · 28.05.2026

Großer Umbau: D-Marin investierte 8,5 Mio. Euro für die Neugestaltung der Gouvia Marina auf Korfu.
Foto: D-Marin
Die Gouvia Marina erhält 104 neue Liegeplätze für Yachten bis 50 Meter Länge. Die größte Marina auf Korfu bietet nun Smart Pedestals an jedem Liegeplatz, eine 100 kWp Solaranlage und 6.000 Quadratmeter zusätzliche Trockenlagerplätze.

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D-Marin hat die Modernisierung der Gouvia Marina auf Korfu abgeschlossen. Der 8,5 Millionen teure Umbau erfolgte bei laufendem Betrieb und wurde durch den nationalen Aufbauplan „Griechenland 2.0" der Europäischen Union unterstützt. Neben der Kapazitätserweiterung standen Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Fokus.

Aktuell ist Gouvia die größte Marina Korfus, sie liegt strategisch zwischen Adria und Mittelmeer und spielt eine zentrale Rolle für den nautischen Tourismus der Region.

Infrastruktur und Kapazität

Die 104 neuen Liegeplätze erweitern die Kapazität für Yachten bis 50 Meter Länge. Zusätzlich entstanden neue Parkflächen und 6.000 Quadratmeter Trockenlagerflächen an Land. Die Uferpromenade wurde vollständig zur Fußgängerzone umgestaltet und das interne Straßennetz erneuert. Alle Sanitär- und Duschanlagen erhielten eine Komplettsanierung.

Der Umbau umfasste auch die Landschaftsgestaltung. Mehr als 2.000 neue Bäume und Pflanzen schaffen einen zeitgemäßen öffentlichen Raum. Ein neu angelegter Spielplatz und ein Amphitheater stärken den sozialen und kulturellen Charakter der Marina. Die Veranstaltungsfläche wird für Konzerte und als Open-Air-Kino genutzt. Warum D-Marin expandieren will, ein Interview.

Besseres WLAN in der Gouvia Marina

An jedem Liegeplatz gibt es jetzt Smart Pedestals, die die Verwaltung von Strom- und Wasserverbrauch über die mobile App von D-Marin ermöglichen. Dies erhöht den Komfort für die Kunden und verbessert die betriebliche Effizienz sowie das Energiemanagement.

Parallel erfolgte ein Ausbau der digitalen Infrastruktur. Die WLAN-Abdeckung wurde in allen Bereichen erweitert. Solche technischen Verbesserungen schlagen sich direkt in der Kundenzufriedenheit nieder. Der Net Promoter Score der Gouvia Marina stieg um elf Punkte, Kunden bewerten die neuen Einrichtungen und Dienstleistungen sowie das Gesamterlebnis positiv. Top 10 Marinas weltweit.

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Die erste Solaranlage vor Ort

Die Gouvia Marina verfügt nun über Hochdruck-Wasserfiltersysteme, fortschrittliche Branderkennungs- und Notfallalarmsysteme sowie LED-Beleuchtung. Ladestationen für Elektrofahrzeuge ergänzen die Maßnahmen rund um das Thema Nachhaltigkeit. Eine verbesserte Barrierefreiheit stärkt die Integration mit der lokalen Gemeinschaft.

Als Teil der Modernisierung funktioniert der Hafen jetzt mit Sonnenstrom. Die 100 kWp Photovoltaikanlage markiert das erste Projekt dieser Art von D-Marin in Griechenland. Die Anlage soll jährlich etwa 167 MWh sauberen Strom erzeugen und damit rund 20 Prozent des Energiebedarfs der Marina decken.

Bis 2030 die Emissionen um 40 Prozent reduzieren

Das Projekt ergänzt die fünf Megawatt Solarkapazität, die D-Marin bereits in Marinas in der Türkei, Kroatien und Italien installiert hat. Die Maßnahmen unterstützen die SBTi-Verpflichtung des Unternehmens, die Emissionen bis 2030 um 42 Prozent zu reduzieren.

Ioannis Koutsodontis, Regionaldirektor D-Marin Griechenland: „Die Modernisierung der Gouvia Marina schafft eine Destination, die offen, lebendig und eng mit der lokalen Gemeinschaft Korfus verbunden ist."

Über D-Marin:

D-Marin wurde 2003 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Athen. Das Unternehmen betreibt 26 Marinas in neun Ländern, darunter Griechenland, die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate und mehrere Mittelmeerdestinationen. Das Portfolio umfasst über 14.000 Liegeplätze, davon 1.000 für Superyachten.

Jährlich bedient D-Marin mehr als 50.000 Kunden mit Schwerpunkt auf Superyachten, unterstützt durch spezialisierte Einrichtungen und professionelle Werften. 2023 expandierte D-Marin durch die Übernahme von zehn Marinas und den Eintritt in neue Märkte wie Spanien, Malta und Albanien.

Uske Berndt

Uske Berndt

Redakteurin News & Panorama

Uske hat eine Schwäche für die ganz Großen und schreibt vor allem Geschichten über motorisierte Superyachten: Neubauprojekte, Wasserungen und detaillierte Porträts. Dabei nimmt sie die Leser über alle drei bis sechs der schwimmenden Etagen mit, erklärt die Antriebstechnik und die Finessen des Interieur-Designs. Je exklusiver und spezieller, desto besser.

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