EventStern von Berlin mit Rekord-Beteiligung

Torsten Moench

 · 17.08.2025

Rekord-Beteiligung: 321 Boote bildeten beim STERN VON BERLIN in diesem Jahr Deutschlands größte Ankerparty vor der Pfaueninsel auf der Havel.
Foto: DMYV
Stern von Berlin: 321 Boote trafen sich in diesem Jahr vor der Pfaueninsel auf der Havel zum größten Ankermanöver Deutschlands.

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​Mit seiner einzigartigen Kulisse im UNESCO-Welterbe rund um die Pfaueninsel und der eindrucksvollen Sternformation der Boote ist der STERN VON BERLIN mehr als ein nautisches Manöver – es ist ein gemeinschaftliches Erlebnis, das Sportbootfahrer-Romantik, Berliner Lebensgefühl und fahrerische Präzision vereint.

"Der STERN VON BERLIN zeigt eindrucksvoll, wie lebendig und vielfältig die Wassersportszene in der Hauptstadtregion ist", sagte Dr. Daniel Amkreutz, Vizepräsident des Veranstalters Motoryachtverband Berlin.

Mit mehr als 320 Booten, wurde auch in diesem Jahr ein Teilnehmerrekord aufgestellt.

Vom Rhein an die Havel: Die Geschichte des Sterns

Die Idee zum Stern von Berlin hat ihren Ursprung am Rhein. Im Jahr 2014 wurde das Konzept eines "Ankerkreises" von dort an die Havel nach Berlin gebracht. Ein kleiner Freundeskreis von Sportbootbegeisterten griff die Idee auf und entwickelte sie weiter. Was als Vision begann, hat sich über die Jahre zum größten Ankermanöver für Sportboote in Deutschland entwickelt. Die gemeinsame Leidenschaft der Initiatoren und die wachsende Begeisterung der Teilnehmer haben dazu beigetragen, dass der Stern von Berlin heute ein fester Bestandteil im Kalender der Wassersportgemeinde ist.

Kontinuierliches Wachstum und neue Rekorde

Die Entwicklung des Sterns von Berlin ist beeindruckend: Begonnen hat alles 2017 mit 96 teilnehmenden Booten, was damals bereits einen Berlinrekord darstellte. Im Folgejahr 2018 wurde mit 132 Teilnehmerbooten erstmals ein deutschlandweiter Rekord aufgestellt. Das Jahr 2019 brachte mit 75 Teilnehmerbooten einen leichten Rückgang, was jedoch auf Sturmwarnungen und Schleusensperrungen zurückzuführen war. In den Jahren 2020 und 2021 musste die Veranstaltung aufgrund der COVID19-Pandemie leider abgesagt werden. Mit 147 teilnehmenden Booten im Jahr 2022 wurde der Deutschlandrekord erneut gebrochen, bevor 2023 mit 166 Booten eine weitere Steigerung folgte. Der bisherige Höhepunkt wurde 2024 mit 232 Teilnehmerbooten erreicht – die magische 200er-Marke wurde damit deutlich übertroffen.

Pfaueninsel als idealer Veranstaltungsort

Die Pfaueninsel hat sich als idealer Veranstaltungsort für den Stern von Berlin etabliert. Die malerische Kulisse und die guten Ankerbedingungen bieten optimale Voraussetzungen für das spektakuläre Ankermanöver. Auch für die Ausgabe 2025 wurde dieser Ort wieder gewählt. Die Veranstalter setzen auf die bewährte Location, die genügend Platz für die zahlreichen Teilnehmer bietet und gleichzeitig ein eindrucksvolles Bild für Zuschauer und Fotografen schafft. Die Pfaueninsel ist nicht nur bei den Teilnehmern beliebt, sondern zieht auch viele Schaulustige an, die das beeindruckende Manöver vom Ufer aus beobachten.

Das Event verlief auch in diesem Jahr reibungslos bei bestem Sommerwetter und der Unterstützung zahlreicher engagierter ehrenamtlicher Helfer, der Absicherung durch die Wasserschutzpolizei und der Beteiligung aus den Berliner Wassersportvereinen.

Neben dem eigentlichen Ankermanöver wurde am Samstag rund um den STERN ein vielseitiges Rahmenprogramm – von sportlichen Darbietungen über kulinarische Angebote bis hin zum eigenen Radioprogramm und vielen Begegnungen unter Gleichgesinnten – geboten.

Der nächste STERN VON BERLIN erleuchtet erneut am 4. Juli 2026 auf der Havel.


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Torsten Moench

Torsten Moench

Chefredakteur BOOTE

Im Anschluss an zwei handwerkliche Ausbildungen studierte Torsten Moench Elektrotechnik an der HAW-Hamburg. Es folgten ein Volontariat und knapp 10 Jahre Arbeit als Test- und Technik-Redakteur beim Delius-Klasing Verlag. Seit 2003 ist Moench Chefredakteur des führenden europäischen Motorboot-Magazins BOOTE. Auch in seiner Freizeit bleibt er seinem Metier treu, und verbringt viel Zeit auf seinem Motorboot, mit dem er vorzugsweise auf den norddeutschen Gewässern und der Ostsee unterwegs ist. Neben seiner Arbeit als Chefredakteur ist Moench als Buchautor tätig.

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