Leon Schulz
· 02.06.2026
Mal salzig, mal süß – nicht nur nautisch ist die nördliche Bretagne ein echter Leckerbissen: Wenn am Ende eines langen Törntags im Hafen Ruhe einkehrt, locken an Land kulinarische Kostbarkeiten. Teil 4/4: Hier sind die wichtigsten Revierinfos für einen Törn von Saint-Malo bis zur westlichen Spitze der nördlichen Bretagne.
Die Nordküste der Bretagne ist ein anspruchsvolles Revier mit bis zu zwölf Metern Tidenhub, starken Strömungen, felsiger Küste und vorgelagerten Inseln. Trotz guter maritimer Infrastruktur ist eine sorgfältige Törnplanung besonders für Skipper ohne Ortskenntnis unerlässlich. Viele Häfen können nur bei Hochwasser oder zu bestimmten Zeitfenstern angelaufen werden.
Aktuelle Revierführer und Tidenkalender sind ein Muss für Skipper, etwa aufgrund der zum Teil sehr starken Gezeitenströme und der mitunter anspruchsvollen Revierfahrt. Besondere Aufmerksamkeit erhalten diese Wissensbereiche bei der Ausbildung zum RYA Yachtmaster. Kostenlose Lernvideos gibt es zum Beispiel auf reginasailing.com
Im Frühling und Frühsommer kann wochenlang Ostwindlage herrschen, wenn sich ein stationäres Hoch über Nordeuropa befindet, was dann häufig der Fall ist. Wer zeitlich flexibel auf Landfahrt geht, kann seinen Törn so legen, dass er im Frühsommer nach Westen segelt und dann im Spätsommer wieder nach Osten zurückkehrt.
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