Elbschipper aufgepasst: Wer derzeit nach Glückstadt will, muss sich auf eine angespannte Liegeplatzsituation einstellen. Seit dem 22. Juni 2026 wird das Sperrwerk zum Binnehafen nicht mehr geöffnet. Voraussichtlich bis Ende August ist der Binnenhafen per Boot nicht erreichbar. Im Außenhafen müssen Gastlieger mit Päckchenliegeplätzen rechnen.
Derzeit ist das Sperrwerk in Glückstadt für den Schiffsverkehr komplett gesperrt. Seit dem 22. Juni und noch bis voraussichtlich 28. August können Schiffe nicht in den Binnenhafen ein- oder ausfahren. Grund für die achtwöchige Sperrung sind routinemäßige Bestands- und Wartungsarbeiten.
Das Sperrwerk, das den malerischen Binnenhafen vom Außenhafen trennt, dient dem Hochwasser- und Sturmflutschutz der Stadt, die als eines der attraktivsten Zwischenziele an der Deutschen Fährstraße Bremerhaven-Kiel gilt.
Die Liegeplatzsituation im Außenhafen ist etwas angespannt, wie Klaus Kühn, Hafenwart der Seglervereinigung Glückstadt, berichtet: "Die ganzen Schiffe, die normalerweise im Binnenhafen liegen, haben wir jetzt nach draußen gelegt. Deswegen ist es schon mit unseren eigenen Schiffen ziemlich voll."
Dennoch sei bisher immer noch Platz für Gäste da gewesen, so Kühn. Allerdings müssen sich Gastlieger darauf einstellen, häufiger im Päckchen zu liegen. An den Wochenenden kann die Situation etwas entspannter sein, wenn die Vereinsboote zu Törns aufbrechen.
Eine Reservierung von Liegeplätzen ist nicht möglich, und der Hafenwart ist nicht durchgehend vor Ort. Gastlieger können gegebenenfalls zunächst am Wartesteg festmachen und dann nach einer freien Box mit grünem Schild Ausschau halten. Der Wartesteg befindet sich an Backbordseite beim Einlaufen in den Außenhafen.

Redakteurin Panorama und Reise
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