HochwasserSperrungen auf der OHW

Hochwasser: Sperrungen auf der OHWFoto: WSA Eberswalde
Sperrung der OHW
Wegen hoher Pegelstände nach den schweren Regenfällen der vergangenen Woche mussten viele Schleusen der Oberen Havel-Wassersstraße gesperrt werden.
  OHWFoto: Christian Tiedt OHW

In den zurückliegenden Tagen haben sehr starke Regenfälle in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zu einem überdurchschnittlichen Anstieg des Wasserspiegels in den Gewässern der Mecklenburger Seenplatte geführt. Die Pegelstände erreichen beziehungsweise überschreiten vielfach die Richtwerte der Hochwassermarken.

Um lokale Überschwemmungen abzubauen und weitere, großflächige Überflutungen zu verhindern, ist das Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde bemüht, die Wassermassen über die Havel möglichst schadlos abzuführen.

In diesem Zusammenhang mussten einige Schleusen der Oberen-Havel-Wasserstraße für den Verkehr gesperrt werden. Dies betrifft die Schleuse Bredereiche, Zaren, Schorfheide, Zehdenick, Bischofswerder und Liebenwalde. Damit ist die Obere-Havel-Wasserstraße vorerst zwischen km 4,53 und 47,80 für die gesamte Schifffahrt gesperrt.

Die Gründe sind:

  • Mitnutzung der Schleusen für die Wasserabführung
  • Überschwemmung der Flussufer zwischen den Schleusenstandorten
  • Gefährdung der Schifffahrt durch Treibgut und teilweise erhebliche Querströmungen durch benachbarte Wehranlagen

Die Dauer der Sperrungen wird davon bestimmt, wie schnell das Wasser in der Havel abfließt und natürlich auch von der weiteren Wetterentwicklung. Das WSA Eberswalde ist bemüht, sobald als möglich den Schleusenbetrieb wieder aufzunehmen, aber mit einer Sperrdauer von zirka 14 Tagen ist zu rechnen.

Den Wassertouristen wird empfohlen, sich auf der Homepage des WSA Eberswalde oder im Elektronischen Wasserstraßen-Informationsservice (ELWIS) in der Rubrik der Schifffahrtspolizeilichen Hinweise oder Anordnungen über eventuelle Freigaben der Schleusen zu informieren.

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Christian Tiedt

Christian Tiedt

Ressortleiter Reise

Christian Tiedt wurde in Hamburg geboren, blieb lange aber ohne direkten Zugang zum Wassersport. Nach der Berufsausbildung bot das Studium dann endlich die Gelegenheit, auf dem Wasser aktiv zu werden – und die entsprechenden Führerscheine zu machen. Zuerst beim Fahrtensegeln und dann, mit dem Einstieg bei BOOTE im Jahr 2004, auch mit Motorbooten aller Art. Christian konnte inzwischen fast ganz Europa (und einige weiter entfernte Destinationen) auf eigenem Kiel kennenlernen und teilt seine Erlebnisse und Erfahrungen für die YACHT und BOOTE am liebsten in Törnreportagen.

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