Einsatz der WasserschutzpolizeiMänner verschleppen Fahrwassertonne vor Waren an der Müritz

Leonie Meyer

 · 24.07.2023

Einsatz der Wasserschutzpolizei: Männer verschleppen Fahrwassertonne vor Waren an der MüritzFoto: stock.adobe.com/stefanasal
Vorsicht beim Ein- und Auslaufen beim Hafen von Waren an der Müritz!
Ein gemietetes Hausboot sorgt für Aufregung bei Waren an der Müritz: Mutmaßlich betrunkene Männer sollen vorsätzlich eine Fahrwasserbegrenzungstonne verschleppt haben, was für den Schiffsverkehr gefährlich sein kann. Die Ermittlungen dauern an

Mehrere Schiffsführer von Fahrgastschiffen meldeten bei der Wasserschutzpolizei am Sonntagnachmittag (22. Juli), dass ein Hausboot eine grüne Fahrwasserbegrenzungstonne auf der Binnenmüritz vor Waren schleppte. Das teilt das Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern in einer Pressemitteilung mit. Nach Angaben von Zeugen sei die Tonne mit der Kennzeichnung "W7" von ihrer festgesetzten Position mittels einer Leine gezogen worden.

Als das Streifenboot der Wasserschutzpolizei vor Ort eintraf, wurde die Tonne in unmittelbarer Nähe der roten Untiefentonne "Warener Berg" gefunden. Bei der siebenköpfigen Bootsbesatzung des Hausbootes, alle im Alter von 19 bis 20 Jahren und aus Sachsen stammend, führten die Beamten Alkoholtests durch. Der verantwortliche Schiffsführer musste zudem einen Drogenschnelltest machen.

Ermittlungen des Vorfalls bei Waren an der Müritz dauern an

Die Männer stehen nun unter Verdacht des vorsätzlichen gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr (§ 315 StGB) und es wird gegen sie ermittelt. Die Fahrwassertonne wurde von Mitarbeitern des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Elbe/Außenbezirk Waren geborgen, konnte aber aufgrund einer defekten Verankerung nicht an ihren ursprünglichen Ort zurückgebracht werden.

Es werden alle Schiffs- und Bootsführer dringend von der Wasserschutzpolizei aufgefordert, beim Ein- und Auslaufen in den Stadthafen Waren besondere Vorsicht walten zu lassen, da die Begrenzungstonne fehlt.


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Redakteurin Wassersport Digital-Redaktion

Leonie Meyer wuchs mit dem Bootfahren in Kroatien auf und blätterte schon als Kind durch das BOOTE-Magazin ihres Vaters. Während und nach ihrem abgeschlossenen Internationalen Journalismus-Studium absolvierte sie Praktika bei verschiedenen Medien im Ausland. 2020 zog sie es für ein Praktikum zum BOOTE-Magazin, weshalb sie nach ihrem Volontariat bei einer Tageszeitung zurückkehrte. Seit 2023 arbeitet Leonie Meyer als Redakteurin in der Wassersport Digital-Redaktion und ist neben dem Betreuen der Websites unter anderem für den YACHT-Podcast zuständig.

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