Helly Hansen HPMinimalistisches Ölzeug für den Sommer

David Ingelfinger

 · 20.06.2026

Es bietet sehr gute Bewegungsfreiheit.
Das neue Ölzeug Helly Hansen HP Foil Flyer verbindet minimales Gewicht mit maximaler Bewegungsfreiheit. Das zweiteilige Set aus Jacke und Hose wiegt zusammen knapp über ein Kilogramm und kostet insgesamt 800 Euro. Eine extrem leichte Kapuze aus Spinnaker-Gewebe sorgt für freie Sicht bei sommerlichen Regenschauern.

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Helly Hansen bringt mit der HP Foil Flyer-Serie ein neues Inshore-Ölzeug auf den Markt. Der Anzug ist für den Einsatz bei moderaten Temperaturen und küstennahen Bedingungen konzipiert. Für Motorbootfahrer bietet das dünne Material eine leichte Alternative für die Sommermonate.

Federgewicht aus dünnem Material

Das HP Foil Flyer ist wirklich sehr leicht. Die Jacke wiegt nur 496Gramm, die Hose 551Gramm. Zusammen nur etwas über ein Kilogramm – das ist Federgewicht. Das Material ist dünn und atmungsaktiv. Für warme Tage, bei denen man sich viel bewegt und schwitzt, ist das ideal.

Die Bündchen sind einfach gehalten, von innen mit etwas PU-Beschichtung versehen, sodass sie dicht sind, aber keine Doppelbündchen. An der Salopette gibt es unten an den Beinen nur einen Gummizug, da wird nichts verstellt. An der Taille lässt sich die Hose aber gut verstellen an den Schultern aber nicht.

Körpernaher Schnitt mit Stretch

Das Ölzeug ist eher körpernah geschnitten. Auf der Brust ist ein dünner Einsatz mit Stretch integriert, der Bewegungsfreiheit gibt. Die Knie sind gut ausgeformt und verstärkt. Die Passform ist gut, man kann sich gut bewegen – solange man nichts super Dickes drunter zieht. Für Sommerfahrten oder im Herbst bei moderaten Temperaturen passt das.

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Kapuze aus Spinnaker-Gewebe

Die Kapuze ist nicht signalfarben, sondern aus einer Art Spinnaker-Tuch gefertigt. Dadurch ist sie sehr weich und dreht sich super mit, wenn man zur Seite schaut. Die Sicht wird überhaupt nicht eingeschränkt. Das ist ein großer Pluspunkt.

Allerdings: Die Verstellung der Kapuze ist hakelig. Hier kommen Kunststoffbeschläge zum Einsatz, in die man einen Gummizug einklemmen muss. Man muss ziehen und dann die Gummibänder aktiv einklemmen. Das braucht zwei Hände und ist nicht intuitiv.

Minimale Ausstattung

Es gibt Taschen auf den Oberschenkeln mit Reißverschluss und normale seitliche Taschen vorne an der Jacke. Eine Innentasche in der Jacke ist vorhanden. Keine Sturmklappe über dem Reißverschluss. Keine Wärmetaschen, wenige Details. Wirklich super simples, sehr leichtes Ölzeug. Wenn es kühler wird, zieht man einfach einen Midlayer drunter. Viel Platz für richtig dicke Wärmeschichten ist aber nicht.

Technische Daten:

Preis:

  • Jacke: 450 Euro
  • Salopette: 350 Euro

Gewicht:

  • Jacke: 496 g
  • Salopette: 551g

Material:

  • Helly Tech Professional (3-Lagen-Membran)
  • Sehr dünn und leicht
  • Hochatmungsaktiv
  • Wasserdicht, winddicht
  • Schnelltrocknend

Einsatzbereich:

  • Inshore Racing
  • Regattasport
  • Aktives Sommersegeln
  • Küstensegeln bei warmem Wetter

Farben:

  • Blau, Schwarz

Jacken-Features:

  • Sehr dünn und leicht
  • Keine Sturmklappe (Inshore-Design)
  • Einfache Seitentaschen vorne
  • Innentasche
  • Einfache Armbündchen mit leichter PU-Beschichtung innen
  • Keine Wärmetaschen
  • Körpernaher Schnitt

Salopetten-Features:

  • Sehr leicht
  • Körpernaher Schnitt
  • Knie gut ausgeformt und verstärkt
  • Taschen mit Reißverschluss auf Oberschenkeln
  • Keine Wärmetaschen
  • Verstellbar an Taille
  • Schultern nicht verstellbar
  • Fußbündchen mit Gummizug (nicht verstellbar)

Kapuze – Das Highlight:

  • Aus Spinnaker-Tuch gefertigt
  • Extrem weich und leicht
  • Dreht perfekt mit beim Kopfdrehen
  • Keine Sichteinschränkung
  • Gummizug muss in Beschlag eingeklemmt werden
  • Braucht zwei Hände zum Einstellen

Armbündchen:

  • Einfache Bündchen
  • Leichte PU-Beschichtung innen
  • Keine Doppelbündchen
  • Ausreichend für Inshore-Einsatz

Besondere Details:

  • Extrem leicht – gehört zu den leichtesten im Test
  • Spinnaker-Kapuze sehr funktional
  • Schnelltrocknend
  • Körpernaher Schnitt – nicht für dicke Schichten darunter geeignet
  • Stretch-Einsatz auf Brust für Bewegungsfreiheit

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Weit entfernt von den Küsten im Rhein-Main-Gebiet aufgewachsen, fand David Ingelfinger erst im Alter von elf Jahren auf den niederländischen Gewässern zum Segelsport. Was als Familienurlaub ohne großartige Vorkenntnisse begann, mündete in einer steilen Lernkurve, aus der die dauerhafte Leidenschaft fürs Segeln entsprang. Seine praktischen Erfahrungen festigte er über die Jahre mit dem Erwerb des SKS und zahlreichen Meilen als Skipper auf Charteryachten im Ijsselmeer, der Nordsee sowie im Mittelmeer. Nach seinem Studium der Publizistik schlägt er nun die Brücke zwischen dem journalistischen Handwerk und der Praxis auf dem Wasser und bringt seine Begeisterung für den Sport als Volontär in die Redaktion der YACHT ein.

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