Der Leuchtturm Buk an der Mecklenburgischen Ostseeküste hat nach erfolgreicher Instandsetzung seine alte Kennung zurück. Vier Blinks (oder long flashes) mit einer Wiederkehr von 45 Sekunden. Oder nautisch formuliert: LFl. (4) 45s 2,1 + (6,9) + 2,1 + (6,9) + 2,1 + (6,9) + 2,1 + (15,9). Das zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ostsee veröffentlichte dazu eine entsprechende Bekanntmachung für Seefahrer (BfS).
Während der Reparaturperiode hatte das Leuchtfeuer vorübergehend eine andere Kennung erhalten, die aus vier Blitzen bestand, und damit von den Eintragungen in den nautischen Publikationen abwich. Mit der Behebung des Problems blieb das WSA nun im selbstgesteckten Zeitplan: Bis Ende Mai sollten die Arbeiten abgeschlossen sein, das ist gelungen.
Der 1878 in Betrieb genommene Leuchtturm Buk steht auf dem Bastorfer Signalberg, rund 2,2 Kilometer im Landesinneren zwischen Rerik und Kühlungsborn an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns. Obwohl der Feuerträger selbst nur kann 21 Meter hoch ist, liegt die Feuerhöhe bei immerhin 95,3 Metern, nach Travemünde der zweithöchste Wert entlang der deutschen Küsten.
Im vergangenen Jahr hatte es bereits mehrere Ausfälle deutscher Leuchtfeuer gegeben, darunter auch bekannte Seezeichen wie den Leuchtturm Kalkgrund in der Flensburger Außenförde und den Leuchtturm Kiel in der Ansteuerung zur Kieler Förde.

Ressortleiter Reise