Ralf Marquard
· 16.09.2026
Mit dem Aquila 45 Sport präsentiert die amerikanische Marke Aquila einen Power-Katamaran, der auf Geschwindigkeit, Flexibilität und Vernetzung ausgelegt ist. Das Design lehnt sich an moderne Luxus-SUVs an – mit scharfen, schlanken Linien.
Der doppelt gestufte Rumpf des Aquila 45 Sport ermöglicht Höchstgeschwindigkeiten von über 90 km/h (57 mph) und eine effiziente Reisegeschwindigkeit von 60 bis 65 km/h. Angetrieben wird der Katamaran von zwei Mercury Verado V12 mit je 600 PS.
Das Achterdeck ist das Herzstück des 45 Sport: Mit ausklappbaren Terrassen erweitert sich die Breite auf 5,88 Meter. Eine U-förmige Sitzgruppe mit höhenverstellbarem Tisch lässt sich flexibel konfigurieren. Eine kompakte Kabine mit Bad ermöglicht auch längere Ausflüge oder Übernachtungen an Bord.
Die Aquila 45 Sport bietet nach eigenen Angaben eine moderne Vernetzung: Unterwasserbeleuchtung, mehrfarbige LED-Akzente, C-Zone-Systeme, Raymarine-Navigation, Mercury-Motoren und Fusion-Stereoanlage lassen sich alle direkt vom Smartphone aus steuern.
Erst vor zwei Jahren gegründet, meldet sich Pioneer Yachts mit seinem ersten Modell: Der PY60 – getauft auf den Namen Pioneer One – wurde in Stralsund zu Wasser gelassen und feierte seine Weltpremiere auf dem Cannes Yachting Festival 2026.
Statt eine konventionelle Plattform nachträglich zu elektrifizieren, wurde der PY60 von Beginn an als Solarboot in allen Bereichen konzipiert. Das Herzstück des PY60 ist die Integrated Energy Architecture: Solardach, Batteriespeicher und Dieselgeneratoren arbeiten als ein koordiniertes Gesamtsystem. Das Ergebnis ist ein ruhiges Fahrerlebnis mit nahezu Unabhängigkeit von landseitiger Infrastruktur. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 11 Knoten, die Reisegeschwindigkeit bei 7,5 Knoten.
Rumpfgeometrie, Gewichtsverteilung und Aufbauproportionen wurden gezielt auf die Anforderungen des solarelektrischen Antriebs abgestimmt. Technisch setzt Pioneer Yachts auf ein 48-Volt-System – sicher, wartungsfreundlich und ohne die Komplexität von Hochvoltsystemen.
Das Exterieur stammt von Cossutti & Ganz, die Innenräume von Micheletti + Partners. Trotz seiner 60 Fuß Länge ist der PY60 als Eignerversion ohne professionelle Crew ausgelegt.
Die Prestige M6 steht für das, was die M-Line der französischen Werft auszeichnet: Balance, Gelassenheit und ein durchdachtes Raumkonzept. Der neue Motorkatamaran richtet sich an Eigner, die das Leben auf dem Wasser in vollen Zügen genießen möchten – ohne Stress, ohne Kompromisse beim Komfort und mit dem guten Gefühl, dass alles an Bord perfekt ist.
Die M-Line von Prestige steht für Katamarane, die das Mehrrumpfkonzept konsequent für mehr Wohnraum und Stabilität nutzen. Die M6 setzt diese Philosophie auf 14,79 Metern Länge um – kompakt genug für vielseitige Reviere, großzügig genug für lange Familientörns.
Angetrieben wird die Prestige M6 von zwei Volvo-Penta-D6-Motoren mit je 380 PS und V-Drive. Das Antriebskonzept ist auf zuverlässigen, effizienten Betrieb ausgelegt – für ruhige Küstenfahrten ebenso wie für längere Passagen. An Bord finden bis zu acht Personen Platz, optional ergänzt durch ein Crewmitglied.
Die M6 ist für längere Ausflüge mit der Familie konzipiert. Die Lebensräume an Bord sind so gestaltet, dass jeder Moment gemeinsam genossen werden kann – ob beim Frühstück im Salon, beim Sonnenbaden auf Deck oder beim Abendessen im Cockpit. Prestige beschreibt das Konzept als „Where life unfolds in balance".
VEYA Yachts entstand aus einer engen Partnerschaft zweier etablierter französischer Werften. Fountaine Pajot bringt mehr als vier Jahrzehnte Erfahrung in der Entwicklung von Katamaranen mit. Couach steht für mehr als ein Jahrhundert Schiffbau-Expertise. Das Design der VEYA 53 stammt vom renommierten Büro Berret Racoupeau Yachts Design.
Die VEYA 53 wurde mit Blick auf großzügiges Wohnen, gute Bewegungsfreiheit und dezent integrierte Technologie entwickelt – wichtige Punkte für das komfortable, entspannte Leben an Bord.
Besondere Merkmale sind ebenfalls die hydraulische Badeplattform, die den einfachen Zugang zum Wasser ermöglicht, sowie ein großer Staubereich im Heck für Wassersportausrüstung wie Paddleboards und Tauchausrüstung. Die Flybridge bietet zusätzlichen Platz zum Wohlfühlen mit freiem Meeresblick. Die VEYA 53 ist in einer Drei- oder Vier-Kabinen-Version erhältlich – je nach Nutzungsprofil als Privatyacht oder für den Chartermarkt.
Als Standardantrieb dienen zwei Yanmar-6LY-Motoren mit je 440 PS. Optional stehen zwei stärkere Yanmar-6LF-Motoren mit je 550 PS zur Verfügung. Der Kraftstofftank fasst zweimal 1.000 Liter, optional ergänzt durch zwei zusätzliche Tanks à 400 Liter – für maximale Reichweite und Unabhängigkeit.
Der französische Katamaranhersteller Catana, in der Motorbootszene durch die Powerkats der Marke YOT bekannt, erweitert sein Portfolio um die YOT 53. Sie ist das erste Modell der Marke mit Innenbordmotoren und kommt mit einer frischen, für diesen Bootstyp ungewöhnlichen, Aufteilung auf den Markt.
Das Raumkonzept der YOT 53 umfasst drei Decks: Auf dem unteren Deck befinden sich die Kabinen, das Hauptdeck beherbergt Salon und Cockpit, während die Flybridge als multifunktionale Dachterrasse dient.
Vor Anker können die hinteren Teile der Bordwände heruntergeklappt werdes den Außenbereich deutlich vergrößert. Gefahren wird das Boot entweder von der Flybridge oder bei schlechtem Wetter vom Fahrstand im Salon mit zwei nebeneinanderstehenden Einzelsitzen.
In der Standardversion verfügt der YOT 53 über drei Kabinen. Optional ist auch eine Vier-Kabinen-Version erhältlich, bei der die große Eignerkabine durch zwei separate Kabinen im Bug ersetzt wird. Eine Crewkabine im Vorschiff ist Standard.
Die YOT 53 wird von zwei Yanmar-Dieselmotoren (LY 440 oder LY 550) angetrieben, die wahlweise mit 440 PS (324 kW) oder 550 PS (405 kW) erhältlich sind. Damit soll der Katamaran Reisegeschwindigkeiten zwischen 15 und 18 Knoten erreichen, die Höchstgeschwindigkeit wird mit etwa 23 Knoten angegeben.

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE
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