European Powerboat of the Year 2027Die Nominierten in der RIB-Klasse

Ralf Marquard

 · 18.09.2026

European Powerboat of the Year 2027: Die Nominierten in der RIB-KlasseFoto: KI-generiert
Diese RIB-Kategorie ist neu im Kampf um den begehrten Titel “European Powerboat Award of the Year”: Sie wurde von der Jury ins Leben gerufen, da jährlich so viele neue RIBs auf den Markt kommen und dieser Bootstyp immer mehr Skipper begeistert.

Themen in diesem Artikel


​Highfield ADV9

Nominiert in der Kategorie RIB: Highfield ADV9.Foto: Werft.Nominiert in der Kategorie RIB: Highfield ADV9.

Die neue Highfield ADV9 ist ein 9,20 Meter langes Abenteuer-Crossover-RIB, das Offshore-Leistung, weiträumigen Komfort und echte Langstreckenkapazität miteinander verbindet. Das neue Modell wurde für Familien, private Eigner, Charternutzung und als Begleitboot konstruiert.

Das RIB erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Knoten und eine Reichweite von bis zu 250 Seemeilen – dank eines 450-Liter-Kraftstofftanks. Als Motorisierung stehen wahlweise zwei Außenborder mit je 300 PS oder ein einzelner Motor mit 450 PS zur Verfügung. Das Design stammt von VOM Creation. Der Aluminiumrumpf ohne Stufe sorgt für zuverlässige Fahreigenschaften.

Eine beheizte Kabine mit bis zu vier Kojen, Pantry und Toilette machen das Boot auch für mehrtägige Törns tauglich. Ein optionaler Camper-Verdeck erweitert die Flexibilität zusätzlich. Für eine persönlichere Note stehen verschiedene Innenfarb-Themen zur Wahl – das Boot lässt sich so individuell gestalten.

  • Länge: 9,20 m
  • Breite: 3,27 m
  • Gewicht: 3.300 kg
  • Motorisierung: 2 x 221 kW (300 PS)

Lomac Turismo 8.5

Nominiert in der Kategorie RIB: Lomac Turismo 8.5.Foto: WerftNominiert in der Kategorie RIB: Lomac Turismo 8.5.

Meistgelesen

1

2

3

4

5

Lomac positioniert die Turismo 8.5 zwischen kompakten Tagesbooten und größeren Tourenmodellen. Die Werft aus Mailand setzt damit ihre 2022 mit dem Turismo 7.0 begonnene Strategie fort, verschiedene Käufergruppen mit spezifisch ausgelegten Modellen anzusprechen. Das 8,5-Meter-Segment gilt als ausgewogen zwischen Transportfähigkeit, Leistung und Raumnutzung.

Verantwortlich für Rumpf und Aufbau ist der Designer Federico Fiorentino. Er überträgt Gestaltungselemente der größeren Lomac-Modelle auf die kompaktere Länge. Die Optik orientiert sich am militärischen Stil mit klaren Linien und reduziertem Design. Lomac nennt dies den "heavy-duty military look" der neuen Turismo-Reihe.

Das Heck verfügt über eine geteilte Badeplattform. Daran schließt sich ein Cockpit mit U-förmiger Sitzgruppe an, die bis zu acht Personen Platz bietet. Der absenkbare Tisch verwandelt die Sitzgruppe in eine Liegefläche. Am Steuerstand sitzen Skipper und Beifahrer auf geteilten Sitzen mit eingebauter Kühlbox. Im Bug findet man eine weitere Liegefläche mit Stauraum darunter.

Die zentrale Konsole mit modernem Design enthält einen von vorn zugänglichen Raum. Dieser lässt sich als Chemie- oder Bordtoilette ausführen, alternativ als Stauraum, Umkleidekabine oder Wetterschutz nutzen.

  • Länge: 8,45 m
  • Breite: 3,23 m
  • Gewicht: 1.950 kg
  • Motorisierung: 2 x 147 kW (200 PS)


Nordkapp Airborne 5.4

Nominiert in der Kategorie RIB: Nordkapp Airborne 5.4.Foto: WerftNominiert in der Kategorie RIB: Nordkapp Airborne 5.4.

Das Airborne 5.4 ist das kleinste Modell der norwegischen Werft Nordkapp. Mit einer Länge von 5,44 Metern und einer Breite von 2,40 Metern ordnet sich das Boot in die Kategorie der kompakten RIBs ein. Der Hersteller setzt beim Airborne 5.4 auf ein gerades Bugdesign. Der Kraftstofftank fasst 100 Liter.

Die Kunden können zwischen zwei Sitzvarianten am Steuerstand wählen. Die Twin-Chair-Konfiguration umfasst zwei separate Schalensitze mit seitlicher Abstützung. Die Bolster-Variante ermöglicht eine höhere Fahrposition und richtet sich an Nutzer, die eine aktivere Fahrhaltung bevorzugen. Im Heck lässt sich wahlweise eine vergrößerte Sitzbank installieren. Der Bugbereich kann mit zusätzlichem Stauraum inklusive Polster ausgestattet werden, auf dem sich optional eine Liegefläche montieren lässt.

Als Motorisierung stehen drei Mercury-Außenborder zur Wahl: Der F80 ELPT EFI mit 80 PS ist in der Basisversion enthalten. Alternativ gibt es den 115 ELPT EFI mit 115 PS für einen Aufpreis von 2.023 Euro oder den F115 ELPT Pro XS EFI mit ebenfalls 115 PS für 3.094 Euro Mehrpreis.

Nordkapp bietet zwei Ausstattungspakete an. Das Highline-Paket enthält den Simrad NSX 3009 Kartenplotter und einen Simrad-Durchbruchgeber vom Typ XSONIC AIRMAR P19. Das Highline-Plus-Paket ergänzt die Elektronik um ein Fusion RA 210 Bluetooth-Stereo mit zwei 6,5-Zoll-Lautsprechern à 200 Watt sowie ein XL-Festmacher-Set.

  • Länge: 5,44 m
  • Breite: 2,40 m
  • Gewicht: 827 kg
  • Motorisierung: max. 1 x 85 kW (115 PS)

​​​Lesen Sie auch:


Ranieri Cayman 37 HT

Nominiert in der Kategorie RIB: Ranieri Cayman 37 HT.Foto: WerftNominiert in der Kategorie RIB: Ranieri Cayman 37 HT.

Der kalabrische Bootsbauer Ranieri International präsentiert mit der Cayman 37.0 Hard Top das neue Flaggschiff seiner Cayman-Baureihe – ein 37-Fuß-Maxi-RIB, das sportliches Design mit hohem Komfort und 100-prozentiger Made-in-Italy-Qualität verbindet.

Das integrierte Hard Top verleiht der Cayman 37.0 eine sportlich-elegante Silhouette und schützt gleichzeitig Fahrstand und Gäste bei den unterschiedlichsten Wetterverhältnissen. Der Rumpf wurde von Ranieri selbst entwickelt und ist auf optimale, sichere Fahreigenschaften ausgelegt.

Besonderes Augenmerk wurde auf die Wohnlichkeit an Bord gelegt – laut Werft bietet die Cayman 37.0 Hard Top einen komfortablen Wohnbereich. Hochwertige Verarbeitung und Liebe zum Detail spiegeln den typisch italienischen Anspruch an Bootsbauqualität wider. Ein Boot für alle, die den direkten Charakter eines RIBs mögen, aber nicht auf Komfort verzichten wollen.

  • Länge: 11,30
  • Breite: 3,37 m
  • Gewicht: 2.372 kg
  • Motorisierung: 2 x 331 kW (450 PS)

Zodiac X9CC

Nominiert in der Kategorie RIB: Zodiac X9CCFoto: WerftNominiert in der Kategorie RIB: Zodiac X9CC

Nach dem Erfolg der X10CC legt Zodiac nach: Die neue X9CC soll all das bieten, was die größere Schwester beliebt gemacht hat – nur eben in kompakterer Form. Mit 8,6 Metern Länge und 3,32 Metern Breite bietet sich das RIB für Familien, sportliche Crews oder Wochenendfahrer an, die etwas mehr als nur eine Badeplattform suchen.

Zodiac bleibt seiner Linie treu: Die X9CC verbindet einen stabilen GFK-Rumpf mit aufblasbaren Schläuchen – eine Kombination, die für Sicherheit, Stabilität und leichtes Handling sorgt. So lässt sich das Boot auch bei kabbeliger See präzise steuern und bleibt dabei erstaunlich ruhig, verspricht die Werft.

Bis zu 15 Personen können an Bord, ohne dass es eng wird – ein Indiz dafür, dass Zodiac viel Wert auf Platzaufteilung gelegt hat. Die hohen Freiborde vermitteln zusätzlich ein Gefühl von Sicherheit, das vor allem Familien schätzen werden.

Die X9CC ist ein typisches Center-Console-Boot mit viel Bewegungsfreiheit an Deck. Vorne wie hinten gibt es großzügige Liegeflächen, die sich mit wenigen Handgriffen umbauen lassen – mal zur Sonneninsel, mal zur Sitzecke mit Tisch.

Mit einem Leergewicht von rund 2.350 Kilogramm bleibt die X9CC noch handlich genug für Trailerbetrieb (je nach Zugfahrzeug), bietet aber genug Substanz für kräftige Motorisierung. Bis zu 2×250 PS Außenborder sind möglich – in dieser Konfiguration schafft das Boot laut Hersteller rund 50 Knoten Spitze.

  • Länge: 8,72 m
  • Breite: 3,37 m
  • Gewicht: 2.372 kg
  • Motorisierung: max. 2 x 184 kW (250 PS)

Artikel teilen:
Kommentare

Diskutieren Sie mit – fair, sachlich und respektvoll. Es gilt unsere Netiquette.

Ralf Marquard

Ralf Marquard

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE

Ralf Marquard entdeckte seine Begeisterung für das Bootfahren auf der beschaulichen Aller, zunächst mit Schlauchbooten, später mit einem Sechs-Meter-Kajütboot. Sein Elektrotechnikstudium an der HAW Hamburg führte ihn vom südlichen Heidekreis (Niedersachsen) in die Hansestadt. Ralf Marquard arbeitet seit 1997 in der BOOTE-Redaktion und wurde dort zum Testredakteur ausgebildet. Er testet sowohl kleine Schlauchboote als auch größere Yachten. Sein persönliches Boot ist ein 4,50 Meter langes, selbstgebautes Holzboot mit einem 50-PS-Außenbordmotor. Im Jahr 2007 wurde er zum stellvertretenden Chefredakteur bei BOOTE ernannt.

Meistgelesen in der Rubrik Boote