Flynt 756Eine ganz spezieller Bowrider

Ralf Marquard

 · 21.03.2023

Die Flynt 756 hat ein elegantes Aussehen und hat viel Liege- bzw. Sitzfläche an Bord
Foto: Werft
Bowrider werden meisten von amerikanischen Werften gebaut. Sie gibt es in den unterschiedlichsten Bootslängen zwischen etwa 17 und 30 Fuß. Eine sehr edle Bowrider kommt ab 2024 aus den Niederlanden – die Flynt 756.

Die Flynt (Länge 7,56 Meter) hat mit ihren schicken Linien ein sportliches, elegantes Aussehen. Verantwortlich zeichnet das niederländische Designbüro Vripack. Gefertigt wird das Boot in einem geschicktem, aufwendigen Handverfahren und ist neben der großen Schwester Flynt 956 (Cruiser mit Kabine) das zweite Boot der Werft.

Flynt 756 als Superyachttender

Laut Werft passt die Flynt 756 mit ihren Abmessungen gut auf einen Trailer, die optionale kurze Windschutzscheibe und Hubösen machen sie jedoch auch zum idealen Tender für Superyachten. Das Besondere ist die Außenlackierung, denn diese kann der Eigner komplett bestimmen und beispielsweise auch seiner Superyacht angleichen.

Maximal fünf Boote werden pro Jahr auf Bestellung gefertigt, die ersten Boote kommen allerdings erst 2024 aus der Produktionshalle. Angetrieben werden die Boote von dem neuen Mercury-V-10-Außenborder mit 400 PS. Damit erreicht die Flynt laut Werft eine Höchstgeschwindigkeit von 45 Knoten und hat eine effiziente Marschfahrt von etwa 16 kn.

Vor Anker bietet die geteilte Badeplattform mit fester Leiter Badelustigen eine komfortable Möglichkeit ins Wasser zu steigen und vor allem auch wieder aus dem Wasser zu klettern. Die bequemen Möbel an Bord sorgen für das entspannte Sonnenbaden, wenn es zu heiß wird, spendet eine Bimini den nötigen Schatten.

Große Stauräume ermöglichen sogar das Unterbringen eines SeaBobs. Wakeboard und Wasserski passen unter die vordere Sitzbank. Ein abnehmbarer Mast am Heck verwandelt die Flynt 756 in ein Wakeboard- bzw. Wasserski-Boot.

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Ralf Marquard

Ralf Marquard

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE

Ralf Marquard entdeckte seine Begeisterung für das Bootfahren auf der beschaulichen Aller, zunächst mit Schlauchbooten, später mit einem Sechs-Meter-Kajütboot. Sein Elektrotechnikstudium an der HAW Hamburg führte ihn vom südlichen Heidekreis (Niedersachsen) in die Hansestadt. Ralf Marquard arbeitet seit 1997 in der BOOTE-Redaktion und wurde dort zum Testredakteur ausgebildet. Er testet sowohl kleine Schlauchboote als auch größere Yachten. Sein persönliches Boot ist ein 4,50 Meter langes, selbstgebautes Holzboot mit einem 50-PS-Außenbordmotor. Im Jahr 2007 wurde er zum stellvertretenden Chefredakteur bei BOOTE ernannt.

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