Waverunner-TestJetBlaster PRO – Action steht an erster Stelle

Jan-Ole Puls

 · 22.07.2025

Dank Kompressoraufladung hat der JetBlaster PRO zehn PS mehr.
Foto: Yamaha
Der JetBlaster PRO ist Yamahas frechster Waverunner – kein Touring-Komfort, kein Luxus-Schnickschnack, sondern ganz klar: Action.

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Wer schnelle Richtungswechsel, Wheelies und spontane Spielereien liebt, bekommt hier die passende Plattform. Leichtbau trifft auf den spritzigen TR-1 High Output-Dreizylinder – fertig ist das Rezept für jede Menge Unsinn auf dem Wasser. Genau deshalb kommt der PRO vor allem bei sportlich orientierten Fahrern gut an.

Drifts, Sprünge oder schnelle Turns mit dem JetBlaster PRO

Mit rund 110 PS wirkt der 1,0-Liter-Motor im leichten Rumpf besonders lebendig. Die Gasannahme ist direkt, das Handling agil. Wheelies, Drifts, Sprünge oder schnelle Turns – alles geht, fast schon spielerisch. Anders als das Basismodell bietet der PRO aber spürbar mehr Kontrolle: Der Rumpf wurde straffer abgestimmt und gibt bei Wellengang oder in engen Manövern klareres Feedback. Die konturierten Trittflächen und neuen Fußstützen sorgen zudem für mehr Grip, besonders in der stehenden Haltung – ein echtes Plus bei aktiver Fahrweise.

Waverunner kommt mit RiDE-System

Um das Fahren im Vordergrund zu behalten, bleibt alles auf das Wesentliche reduziert: keine Displayspielereien, keine Audiopacks – dafür ein griffiger Lenker, übersichtliches Cockpit und Yamahas RiDE-System mit separatem Rückwärtshebel.

Das elek­tronische Trim-System erlaubt es, das Heck gezielt abzusenken – ideal für verspielte Manöver mit viel Spritzwasser. Auf dem Wasser fühlt sich der JetBlaster PRO an wie ein Jet-Skateboard: wild, direkt, kompromisslos auf Spaß getrimmt.


Technische Daten

  • Länge: 3,00 m
  • Breite: 1,14 m
  • Gewicht: 244 kg
  • Hubraum: 1.049 ccm
  • Aufladung: Kompressor
  • Zylinder: 3
  • Tankinhalt: 50 l
  • Passagiere: 1–2 Personen
  • Stauraum: 5,5 l
  • Maximale Leistung: 110 PS
  • Preis ab: 15.490 €

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Jan-Ole Puls

Jan-Ole Puls

Redakteur Test & Technik

Ole Puls wuchs auf Jollen und Dickschiffen auf und kam so früh mit dem Segeln in Berührung. Nach der Schule absolvierte er eine Ausbildung zum Bootsbauer im Bereich Hightech-Kohlefaserbau. Seit 2022 ist er im Ressort Test & Technik tätig. Zu seinen Aufgaben zählen Bootstests von Motorbooten aller Art sowie praxisnahe Technikthemen. Die Sommer verbringt er auf dem Wasser und meist auf der Ostsee oder Schlei.

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